Raumklasse Ia, Ib oder II — diese Zuordnung bestimmt die raumlufttechnische Ausstattung Ihrer OP-Räume, beeinflusst das Infektionsrisiko und ist fester Bestandteil jeder Begehung. Die
DIN 1946-4:2018-09 gibt den normativen Rahmen, die KRINKO-Empfehlung (2018) und die DGKH-Leitlinien geben den fachlichen Rahmen vor.
Die praktische Frage, die viele Einrichtungen beschäftigt: Welcher konkrete Eingriff gehört in welche Raumklasse — und wie lässt sich das nachvollziehbar dokumentieren?
Normec Hybeta hat auf Basis der einschlägigen Regelwerke und langjähriger Praxiserfahrung einen Operationskatalog entwickelt, der diese Lücke schließt:
Der Katalog dient als Arbeitshilfe für den nach KRINKO zuständigen, kontinuierlich beratenden Krankenhaushygieniker — und unterstützt zugleich OP-Management und Planer bei Neuplanung oder Umbau von OP-Abteilungen.
Die DIN 1946-4:2018-09 sieht vor, dass die Festlegung der Raumklassen durch den Krankenhaushygieniker unter Berücksichtigung der Infektionsstatistik und unter Beteiligung des chirurgischen Fachvertreters erfolgt. Zusätzlich ist ein unabhängiger Hygiene-Ingenieur zu beteiligen.
Bei der Zuordnung zu Raumklasse Ia spielen insbesondere folgende Faktoren eine Rolle:
Für Eingriffe, die nicht unter diese Kriterien fallen, ist aus fachlicher Sicht die Raumklasse Ib ausreichend. Eingriffe mit geringem Infektionsrisiko können der Raumklasse II zugeordnet werden.